Vim und der MiniBufExplorer

Buffers - also Puffer... Was soll denn das?! Öffnet man in Vim (in einem Fenster) mehr als nur eine Datei, so wird die jeweils Ältere ausgeblendet. Weg ist diese dadurch aber noch lange nicht. Sie ist, auch wenn sie bereits geschrieben wurde, noch im Puffer. Es wäre doch nun grandios, wenn man einfach, ähnlich wie es die tollen grafischen Editoren tun, einfach umschalten könnte, oder?!

Und nun kommt Vim - MiniBufExplorer in's Spiel!

MiniBufExplorer Bild

Werden mehrere Fenster "hintereinander" geöffnet, so erscheint eine Liste von offenen Puffern, auf die nun ganz einfach zugriffen werden kann. Das MiniBufExplorer-Fenster kann, wie gewöhnlich, mit "STRG-W k" erreicht werden. Es wird also nur in das obere Fenster gesprungen und mit den Cursortasten (CTRL + Cursor geht auch) die jeweilige Datei ausgewählt und mit ENTER geöffnet.

Klasse, nicht wahr?!

Aber... Wie du auf dem Screenshot siehst, ist Links eine Verzeichnisliste zu sehen. Dieses ist NerdTree und ermöglicht es mir, schnell und einfach in der Verzeichnisstruktur herumzudallern. Das Problem ergibt sich aber, wenn man im NerdTree-Fenster ist, mit "STRG-W k" in das MiniBufExplorer-Fenster wechselt, eine Datei auswählt und öffnet. Es wird immer das letzte, aktive Fenster mit dem entsprechenden Puffer gefüllt. Das NerdTree-Fenster enthält also plötzlich die geöffnete Datei. Das ist nicht wirklich ein Fehler; schön ist es aber auch nicht...man muss es nur eben wissen. ;-)

Nachtrag

Man kann noch ein paar Sonderfunktionen aktivieren, in dem man in der "~/.vimrc" diese wie folgt einstellt.

let g:miniBufExplMapWindowNavVim = 1 let g:miniBufExplMapWindowNavArrows = 1 let g:miniBufExplMapCTabSwitchBufs = 1 let g:miniBufExplModSelTarget = 1