BI 10g: OC4J herunterfahren

Eigentlich sollte der Befehl C:\Oracle\OracleBI\oc4j_bi\bin\StopOC4J.cmd den BI-OC4J-Container sauber herunter fahren. ...tut er aber nicht!!!

Mögliche Gründe

  1. Das von Oracle stammende Skript ist fehlerhaft!
    Gibt es "Whitespaces", also Leerzeichen in den Pfadangaben, kommt nicht mehr als ein Fehler. Wer argumentiert, dass man selber Schuld sein, wenn man unbedingt "Sonderzeichen" im Pfad hat, der sei in's neue Jahrtausend eingeladen: set JAVA_HOME=C:\Program Files (x86)\Java\jdk1.6.0_27

  2. Das von Oracle stammende Skript ist fehlerhaft!
    Man muss es nicht mögen, aber man sollte es nicht ignorieren: IPv6 ist etwas, was nicht ganz neu in der Serverwelt ist. Spätestens, wenn man mit Windows 2008 sein Glück versucht, prallt man hier auf vorgezeichnete Grenzen.

Genug der Fehler! - Nun kommt die Lösung!

Schön, wenn man, über JAVA_HOME hinweg, auch gleich noch die Pfadangaben vernünftig auf %JAVA_HOME%\bin gesetzt hat, denn dann kann man Java direkt aufrufen, womit man sich des Problems mit den fragwürdig-kryptischen Pfaden entledigt. ;-)

Um den IPv6-Käse zu unterdrücken gibt es einen flockigen Java-Parameter. Und so sieht der korrekte Befehl dann wie folgt aus: java -Djava.net.preferIPv4Stack=true -jar C:\Oracle\OracleBI\oc4j_bi\j2ee\home\admin.jar ormi://localhost:23791 oc4jadmin PASSWORD -shutdown force (PASSWORD ist natürlich gegen das jeweilige OC4J-Kennwort zu ersetzen.)

Oracle BI halte ich wirklich für ein grandioses Produkt, aber ich bin auch froh, dass es eine Baustelle ist, an der man viiiiiiel basteln darf. :-)