Einem Teenager das Autofahren beibringen

Fahrschulstunden werden immer teurer und eine günstige Möglichkeit für den Fahrschüler weniger Stunden zu benötigen ist es auf einem abgesperrten Privatgelände die Grundzüge des Fahrens zu üben. Geduld und Ruhe sind die besten Freunde um einem Teenager das Autofahren beizubringen. Wenn sie damit nicht umgehen können lassen sie es einen Verwandten oder einen Freund dem sie vertrauen können übernehmen.

Schritte

  1. In Deutschland ist es verboten ohne Führerschein öffentliche Verkehrswege zu befahren. Man darf also nur auf privatem Gelände ohne (mit abgesperrtem) Zugang zu öffentlichen Verkehrswegen üben, wenn man keinen Führerschein hat.
  2. Fahrzeuge mit einem Dieselmotor sind zum Anfang etwas besser geeignet, da man mit einem Diesel auch im Standgas anfahren kann und das Drehmoment höher ist.
  3. Erklären sie erst kurz theoretisch, wie man Gas gibt, bremst, kuppelt und schaltet, bevor sie ihren Schüler den Motor starten lassen. Lassen sie ihn sich dann erst mal im Leerlauf daran gewöhnen, wie das Gas reagiert. Viele Fahrneulinge unterschätzen die Empfindlichkeit des Gaspedals. Über sie die Drehzahl konstant bei 3000 U/Min. (Benziner) zu halten. Mit einem Diesel kann man auch im Standgas recht gut anfahren.
  4. Lassen sie ihren Schüler den ersten Gang einlegen und den Schleifpunkt der Kupplung suchen. Dabei sollte ihr Schüler darauf achten die Kupplung sehr langsam loszulassen. Die ersten paar Male des Anfahrens werden ihnen als Lehrer noch sehr lange vorkommen, aber den Schleifpunkt zu finden und ein Gefühl dafür zu entwickeln dauert halt eine Weile.
  5. Warten sie damit ihren Schüler in höheren Gängen fahren zu lassen. Lassen sie ihn einige Male im ersten Gang anfahren und wieder abbremsen um ein Gefühl dafür zu entwickeln. Das Schalten durch die höheren Gänge ist im Vergleich dazu ein Kinderspiel.
  6. Sie sollten ihren Schüler bei der ersten Übungseinheit nicht über 40 Km/h im 2. Gang fahren lassen. Die erste Übungseinheit sollte auch nicht länger als eine ¾ Stunde dauern, da danach erst einmal viele Eindrücke verarbeitet werden müssen und die Konzentration dann nachlässt. Machen sie lieber mehrere, aber dafür Kürzere Übungseinheiten.
  7. Korrigieren sie nur bei groben Fehlern kleine (ruckeliges Schalten) merkt der Schüler selber und wird von allein versuchen es zu korrigieren. Wenn sie nur kritisieren und unruhig sind oder laut werden, bringen sie damit auch den Schüler aus der Ruhe. So erreicht man keine Fortschritte. Loben sie auch, wenn ihr Schüler etwas gut macht.